Stationäre Behandlung

Ihnen steht eine stationäre Behandlung in unserer Klinik bevor? Dann finden Sie hier alle Informationen rund um die Stationen, Terminvereinbarung, Anmeldung, organisatorische Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Die Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in der Kölner Südstadt. Sie verfügt über drei Schwerpunktstationen mit zusammen 40 Betten.

Schwerpunkte

Schwerpunkte sind die Behandlung von Psychosen, Depressionen, Angststörungen, suizidalen Krisen, Entgiftungsbehandlungen von Alkohol, THC, Amphetaminen, Medikamenten. Die Station G ist eine Intensivstation für die Behandlung von akuten Psychosen und Krisen.

In die Klinik aufgenommen werden Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt Köln und der näheren Umgebung. Für die Bewohner der Stadtteile Zollstock, Raderberg …. besteht Aufnahmeverpflichtung, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist.

Anmeldung

Die Anmeldung zur stationären Behandlung erfolgt über die behandelnden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Diese können unsere Ambulanz unter der Telefonnummer 0221 / 33 94 -0 erreichen. Die Öffnungszeiten der Ambulanz sind Mo – Fr von 8:30 – 17:00 Uhr.

Notfall

Im Notfall sind unsere diensthabenden Ärztinnen und Ärzte rund um die Uhr über die Telefonnummer 0221 / 33 94 -0 erreichbar. Auch eine notfallmäßige Vorstellung direkt in unserer Ambulanz ist möglich.

Auf den drei Stationen werden zwischen 11 und 18 Patientinnen und Patienten von einem multidisziplinären Behandlungsteam betreut. Das Team besteht jeweils aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen sowie speziell geschultem Pflegepersonal, ergänzt durch Fachkräfte aus den Bereichen Sozialarbeit, Kunsttherapie, Bewegungs- und Tanztherapie.

Die Verteilung auf die jeweiligen Stationen richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung. Die Stationen verfügen über helle Zwei- und Dreibettzimmer. Es stehen auch wenige Einzelzimmer zur Verfügung. Die Zimmer sind in der Regel mit eigenen Nasszellen und Toiletten ausgestattet.

Derzeit sind bedingt durch Bauarbeiten leider einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen. So haben noch nicht alle Zimmer Nasszellen. Dies wird sich nach den Bauarbeiten aber ändern.

Die Stationen

Eltern-Kind-Station

Station E

Auf der Station E werden neben allgemeinpsychiatrischen Patienten auch Eltern gemeinsam mit ihren Kindern behandelt. Hier liegt der Schwerpunkt auf Bearbeitung der Beziehungen in der Familie, Förderung der Bindung zwischen Eltern und Kindern. Hier gehören eine Kindertherapeutin und eine besonders auf Bindungsarbeit geschulte Krankenschwester zum Team dazu. Stundenweise steht eine Betreuungsperson für die Kinder zur Verfügung.

Die Behandlung umfasst neben einer medikamentösen Therapie auch Psychotherapie, Kunst- und Bewegungstherapie, Tanztherapie. Der Sozialdienst unterstützt bei der Klärung sozialer Problematik.

Verantwortliche Oberärztin: Frau Dörte Siem
Stationsleitung: Frau Gerlinde Fritsch
TEL 0221 / 33 94 -0

Behandlung von Depressionen

Station F

Der Schwerpunkt der Station F liegt in der Behandlung von Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen. Im Vordergrund steht die Entlastung von Verantwortung und dann die schrittweise Wieder-Übernahme von Verantwortung für sich und andere. Die Behandlung  umfasst neben einer medikamentösen Therapie auch Psychotherapie, Kunst- und Bewegungstherapie, Tanztherapie. Der Sozialdienst unterstützt bei der Klärung sozialer Problematik.

Verantwortliche Oberärztin: Frau Dörte Siem
Stationsleitung: Frau Nadine Esser
TEL 0221 / 33 94 -0

Behandlung akut krisenhafte Psychosen oder Depressionen

Station G

Auf der Intensivstation G werden 18 Patientinnen und Patienten behandelt, die eine intensivere Betreuung benötigen, z.B. wegen akuter psychotischer Zustände, akuter suizidaler Krisen oder sonstiger schwerer psychischer Erkrankungen. Hier ist eine besondere Nähe zum Personal gewährleistet. Die Akutbehandlung mit Medikamenten und eine gute Einstellung mit Medikamenten für die Zeit nach der Entlassung haben große Bedeutung. Hilfe bei der Bewältigung sozialer Probleme geschieht durch den Sozialdienst. Angehörigen können nach Voranmeldung an den wöchentlichen Visiten von Chef- oder Oberärztin teilnehmen.

Verantwortliche Chefärztin: Frau Dr. Elisabeth Rohrbach
Stationsleitung: Frau Vera Twyhues
TEL 0221 / 33 94 -0

Was ist mitzubringen?
  • Ihre Versichertenkarte
  • Einweisung oder Überweisung
  • Medikamentenplan
  • Unterlagen über bisherige Behandlungen
  • Patientenvollmachten, Patientenverfügungen
  • Handtücher, persönliche Hygieneartikel
  • Bequeme Straßenkleidung
  • Sportkleidung für die Bewegungstherapie

Entlassung

Die Entlassung wird gemeinsam besprochen –
Entlassungstermine werden gemeinsam festgelegt. Bei längeren stationären Behandlungen
sind schon vorher Ausgänge in die Wohnung und Übernachtungen dort zur
Belastungserprobung vorgesehen. Bei der Vorbereitung auf die Entlassung werden
Termine mit dem weiterbehandelnden Arzt oder der Ärztin vereinbart, bei Bedarf
auch Kontakte zu Selbsthilfegruppen, zum ambulant Betreuten Wohnen, zum
Sozialpsychiatrischen Zentrum. Wenn nötig, kann die Behandlung tagesklinisch
fortgesetzt werden oder es werden Kontakte zu weiterbehandelnden
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten hergestellt.

Ansprechpartnerinnen:
Frau Dr. Elisabeth Rohrbach, Frau Dörte Siem
TEL 0221 / 33 94 -0
E-Mail e.rohrbach@tka-koeln.de, d.siem@tka-koeln.de