Eröffnung: 30. November 2017
17:00 Uhr

Die Ausstellung ist bis Oktober 2018 während der Öffnungszeiten der Ambulanz (8:30 - 17:00 Uhr) zugänglich.


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Nachbericht

6. Oktober 2017


Am 6. Oktober 2017 fand um 18:00 Uhr die Auftaktveranstaltung der 4. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit im FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt in Köln statt. Neben einer Podiumsdiskussion zum Thema „Seelische Gesundheit und Digitalisierung – ein Widerspruch?“ erwartete die Besucher ein kabarettistisches und musikalisches Rahmenprogramm. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich bei einer Buchausstellung und kleinem Imbiss mit den anwesenden Experten auszutauschen.

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Nach einer kurzen Einführung des Moderators, Johannes Döbbelt, eröffnete Elfi Scho-Antwerpes als Bürgermeisterin der Stadt Köln die Veranstaltung. In ihrem Grußwort betonte Elfi Scho-Antwerpes neben den steigenden Prävalenz- und Inzidenzzahlen psychischer Erkrankungen, im Besonderen auch die Wichtigkeit der Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen. Prof. Dr. Wolfgang Goetzke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aktion gemeindenahe Psychiatrie Köln und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. begrüßte die Anwesenden und ging in seiner Begrüßung unter anderem auf den steigenden Leistungsdruck in der Arbeitswelt ein. Die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit biete daher nicht nur Betroffenen die Möglichkeit eines niedrigschwelligen Einstiegs, sondern fördere im Besonderen die Erhaltung der seelischen Gesundheit.

Es folgte eine Darbietung des Kölner Kabarettisten Willibert Pauels. In seiner Rede erzählte Herr Pauels mit einer außergewöhnlichen Offenheit sowie lockeren und kölschen Redensart die einzelnen Stationen seiner depressiven Erkrankung. Er klärte über Missverständnisse und Vorurteile auf, indem er auf psychische Erkrankungen berühmter Personen aufmerksam machte.

In der nachfolgenden Podiumsdiskussion tauschten sich die Experten, darunter Kristina Wilms - Gründerin und Geschäftsführerin der Arya mHealth UG, Dr. Max Wunderlich – Leiter des Gesundheitsmanagements der Central Krankenversicherung AG, Dr. Elisabeth Rohrbach – ärztliche Leiterin der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH sowie Willibert Pauels über das Thema „Seelische Gesundheit und Digitalisierung – ein Widerspruch“ aus. Kristina Wilms stellte in diesem Rahmen ihre selbst entwickelte App vor. Die 30-Jährige erkrankte vor einigen Jahren an einer schweren Depression und entwickelte während ihrer Behandlung die Idee zur App ARYA. Die App unterstützt Betroffene im Alltag, gibt Hilfestellungen und vereinfacht die Dokumentation von Erlebtem. Daneben erläuterte Dr. Max Wunderlich das seitens der Central Krankenversicherung AG entwickelte Online-Training namens „Mein Online-Coach“. Dieses kann bei leichten bis mittelgradigen Depressionen eingesetzt werden. Das Ziel dieses Trainings besteht darin, die lange Wartezeit auf einen Termin beim Psychotherapeuten zu überbrücken. Dr. Elisabeth Rohrbach kommentierte die Aussagen und Fragen aus Sicht der Ärzteschaft und lieferte den medizinischen und wissenschaftlichen Hintergrund. Insbesondere durch ihre langjährige Erfahrung als Psychiaterin konnte Dr. Elisabeth Rohrbach einige Beispiele aus ihrem Klinikalltag einbringen. Willibert Pauels schilderte ebenso wie Kristina Wilms eindrucksvoll die Perspektive eines Betroffenen und erläuterte aus seiner Sicht, wann und wie Digitalisierung Betroffene unterstützen kann.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erwartete die Anwesenden einen Auftritt des Glückschors unter der Leitung von Max Weise. Der von Anke Engelke ins Leben gerufene und unter dem Namen „Chor der Muffeligen“ bekannt gewordene Kölner Chor sang gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern der Auftaktveranstaltung und sorgte so abschließend für gute Laune. Wissenschaftlich konnte bereits nachgewiesen werden, dass Singen durch die dabei freiwerdenden Hormone, insbesondere des Glückshormons Oxytocin, glücklich macht.

Im Rahmen der 4. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit fanden vom 6. bis zum 15. Oktober über 150 Einzelveranstaltungen zu Themen wie Burn-out, Stress, Depression, Sucht, Psychose, Zwang oder Angst unter der Schirmherrschaft der Kölner Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, im gesamten Raum Köln/Bonn statt.

Die Stiftung Aktion gemeindenahe Psychiatrie Köln, der Gesundheitsregion KölnBonn e.V., die Eckhard-Busch Stiftung sowie die weiteren Initiatoren danken herzlich der Kämpgen Stiftung, der Volkshochschule Köln und allen Einzelveranstaltern für ihre Unterstützung.

 Nachbericht zur Veranstaltung

11. Oktober 2017


Im Rahmen der KölnBonner Woche für seelische Gesundheit sowie des Europäischen Monats der Cyber-Sicherheit fand am 11. Oktober 2017 die Veranstaltung "Digitale Medien in der psychischen Versorgung statt. Die Regionalen Innovationsnetzwerke "IT-Sicherheit" (Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule) und "Gesundes Altern" (gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V.) luden ein, den Anstieg sowie die Chancen und Herausforderungen von Apps, Internetprogrammen, Wearables und Co im Einsatz in der psychischen Versorgung zu diskutieren.

171110 Gruppenfoto Digitale Medien

Nachbericht

9./10./11./13. Oktober 2017


Im Rahmen der 4. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit veranstaltete die Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH vier Veranstaltungen rund um das Thema seelische Gesundheit:

Am Montag, den 9. Oktober 2017 stellte sich von 18:00 – 19:00 Uhr die Gesundheits- und Krankenpflege in der Tagesklinik vor. Die Referenten, Dominik Hall und Tatjana Hündgen, beides Mitarbeiter der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH, erläuterten in dem interaktiven Vortrag die Bedeutung der Milieutherapie in Verbindung mit dem Recovery Konzept. Anhand vieler Beispiele stellten die beiden Krankenpfleger unmittelbar den Bezug zur Praxis her und beantworteten offen gebliebene Fragen aus dem Publikum.

„Baby-Blues oder Depression?“ Dieser Frage widmete sich ein weiterer Vortrag, der am Dienstag, den 10. Oktober 2017 in der Tagesklinik stattgefunden hat. Sören Mendelin, Arzt der Eltern-Kind-Station, erläuterte diverse psychische Erkrankungen rund um die Geburt. Da gerade in der Zeitspanne nach einer Geburt das Risiko der Mutter eine psychische Erkrankung zu entwickeln besonders hoch ist, hilft die Tagesklinik schwangeren Frauen und Müttern auf dem Weg aus der Krise. Seit vielen Jahren hat die Tagesklinik Erfahrungen mit der gemeinsamen ambulanten und stationären Behandlung von Eltern und Kindern sammeln können.

Im Rahmen der KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit sowie des Europäischen Monats der Cyber-Sicherheit fand am 11. Oktober 2017 die Veranstaltung "Digitale Medien in der psychischen Versorgung“ in den Räumlichkeiten der Tagesklinik statt. Die Regionalen Innovationsnetzwerke "IT-Sicherheit" (Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule) und "Gesundes Altern" (gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V.) luden ein, den Anstieg sowie die Chancen und Herausforderungen von Apps, Internetprogrammen, Wearables und Co im Einsatz in der psychischen Versorgung zu diskutieren. 



Die vierte Veranstaltung der Tagesklinik mit dem Titel „Auf der Suche nach Therapie – was gibt es?“ fand am Freitag, den 13. Oktober 2017 statt. Dr. Elisabeth Rohrbach, ärztliche Leiterin der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH, referierte über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten, die für die Behandlung von psychischen Störungen zur Verfügung stehen. Dabei beleuchtete Dr. Elisabeth Rohrbach die Behandlungsmöglichkeiten im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich und erklärte auf verständliche Weise, wie sich Betroffene oder Angehörige bei der Vielzahl der Angebote und Möglichkeiten zurechtfinden bzw. orientieren können.

 

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Tel.:  0221 / 3394 - 0 
Fax.: 0221 / 3394 - 158

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